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Mére Marie Chrysanthe de Jésus - Felizitas von Hutter

Sie wurde am 29. August 1894 geboren und erhielt den Namen Felizitas. In jener Zeit war ihr Vater Diplomat in Budapest. Mit ihren vier Geschwistern wu ...

Mère Maria Teresalina

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M. Maria Teresalina: „… bis zum letzten Tropfen!“

2010-06-15 Michaela GEHART

 

 

    Teresalina (mit bürgerlichem Namen Joaquina de Z. Sanchez) wurde am 13. Juli 1918 in Sondica (Bilbao – Spanien) in eine Familie hineingeboren, die 17 Kinder hatte. Sie wurde schon als Kind bei den Töchtern des Kreuzes von Bilbao erzogen und kommt 11jährig ins Kollegium von Orduna der Gesellschaft Mariens und arbeitet bis zum Ende ihrer Studien in Missionszentrum von Bilbao mit. Mit 18 Jahren will sie in den Karmel eintreten, aber wegen des Krieges 1936, wird ihr das unmöglich gemacht. Sie beginnt als Krankenschwestern im Spital von Bilbao zu arbeiten, doch im Mai 1937 emigriert sie mit ihrer Familie und zieht in den Süden Frankreichs, nach Cambo, wo sie die Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens kennenlernt. Nach der Lektüre des Lebens von Schwester Maria Assunta, entscheidet sie sich bei den FMM einzutreten, aber sie kann diesen Wunsch erst 1940 verwirklichen, weil ihr Vater erkrankt und später stirbt. Sie kehrt nach Spanien zurück, tritt ins Noviziat in Pamplona ein und erhält ihren Ordensnamen Maria Teresalina.

                                                                                                                                                                         

    Während ihrer Ausbildungsjahre arbeitet sie hart an ihrem Charakter, vertieft sich ins Gebetsleben und bereitet sich auf die Mission vor. Sie bittet in dieser Zeit den Herrn darum „wie ein Schwamm zu sein, aus dem man bis zum letzten Tropfen schöpfen kann“. Nach ihren ewigen Gelübden erhält sie mit 44 anderen spanischen FMM ihre Missionssendung – ein Traum, den sie schon lange hegte. Sie wird in den Kaschmir am 16. April 1947 gesandt. Teresalina beginnt ihr Apostolat als Krenkenschwester bei den Ärmsten, geht von Dorf zu Dorf und lernt nebenher Englisch, Urdu und Kaschmiri. Jedoch wird sie sehr schnell auch mit den politischen Auseinandersetzungen konfrontiert: Indien wie Pakistan wollen den Kaschmir, aufgrund seiner strategischen Position besitzen. Pakistan rückt vor, ohne den Neutralitätspakt zu respektieren und fällt in Kaschmir ein. Söldner verbreiten Angst und Tod in der Bevölkerung und metzeln alles auf ihrem Weg nieder. Als sie in der Mission ankommen, plündern sie die Kapelle, das Kloster und stehlen alles, was ihnen wertvoll erscheint. Sie dringen ins Spital ein, treffen dort auf die Oberin und rauben ihr Brillen, Ring und Schleier. Teresalina, die ihre Assistentin ist, will ihr zu Hilfe eilen. In diesem Moment wird gerufen: Tötet sie! Teresalina wirft sich vor die Oberin um diese zu schützen und erhält drei Kugeln: eine durch die Lunge, den Magen und durch ein Bein. Sie schleppen sie mit bis zu einem bereits geplünderten Saal des Spitals.

                                                                                                                                                                   

    Während sie sich daran machen, alle anderen zu töten, trifft  Major Saurab Hyat, der Offizier der Armee, ein, der mit autoritärer Stimme Befehle erteilt. Er war in einem katholischen Heim erzogen worden. Als er mit Schrecken sieht, was geschehen war, beginnt er, sich zu entschuldigen.

                                                                                                                                                                       

    Da es keine Möglichkeit gibt, die Verletzten zu pflegen, umgibt die ganze Gemeinschaft Sr. Teresalina, die sich in ihrem Blut wälzte. Ihre Verletzungen waren zu schwer und es gab nichts, womit man sie retten konnten. Als sie sich darüber bewusst wird, sagt sie: „Wie bin ich glücklich! Sagt es allen… Jesus hat mir eine Gnade geschenkt, die ich nicht verdient habe.“ Nach 10 langen Stunden Agonie, in denen sie „bis zum letzten Tropfen“ verblutet, sagt sie ihre letzten Worte: „Es geht zu Ende, ich opfere mein Leben für die Bekehrung des Kaschmir.“ Zwei Tage später erhielt sie eine christliche Ruhestätte im Garten des Klosters – ohne Sarg und unter dem Lärm unaufhörlicher Luftangriffe.

                                                                                                                                                                         

    Diese Ganzhingabe Teresalina hat sie nicht nur am Ende ihres Lebens getan. Sie hat sie Tag für Tag als ihre Mission gelebt. Schon im Noviziat fühlte sie sich als Missionarin hat bot jeden Tag alles, was ihr schwer war an, um die Menschen zu retten.

                                                                                                                                                                     

    Möge der Herr die Mitte unseres Lebens sein und mögen wir ihn lieben wie Teresalina. Mögen wir seine übergroße Liebe in die ganze Welt tragen.

 

 

 

 

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