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Sr. Pipsi aus Liberia

Ich weiss nicht, wann dieser Brief, den ich per Hubschrauber nach Monrovia schicke, bei Euch ankommt. Aber hoffentlich noch vor Weihnachten. ...

Sr. Maria Assunta Pallota

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SELIGE MARIA ASSUNTA PALLOTA, FMM

2010-06-15 Michaela GEHART

 

         

 

   

    Sr. Assunta ist die erste Missionarin, die nicht den Märtyrertod erlitt und doch von der Kirche selig gesprochen wurde.  

                                                                                                 

     Sie wird am 20. August 1878 in der kleinen Stadt Force in Italien geboren und wird schon am   darauffolgenden Tag getauft. Assuntas Vater ist ein einfacher, ständig arbeitsloser Arbeiter, der die Familie verlässt, als Assunta 11 Jahre ist. So muss sie ihrer Mutter helfen die 4 jüngeren Brüder zu erziehen und zum Einkommen der Familie beitragen.

                                                                                                   

    Im Alter von 12 Jahren empfängt sie die erste hl. Kommunion. In den Akten zur Seligsprechung gibt es eine Anzahl von Zeugen, die sich erinnern, wie sie schon als Kind anderen Katechese gibt, wie sie immer den Rosenkranz mit sich trägt…

    Mit 20 tritt sie bei den Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens ein und darf auf eigenen Wunsch, ihren Taufnamen behalten. Für sie verwirklicht sich der Traum ihres Lebens.  Obwohl sie schwere Arbeiten in der Küche, Wäscherei, auf dem Feld und im Stall verrichtet, tut sie alles mit Freude. Ihre Mission sieht sie vor allem darin, allen ein gutes Beispiel zu sein. Nach Ablegung der ersten Profess im Dezember 1900 geht sie für kurze Zeit nach Florenz.

   

    Alle ihre Schwestern erinnern sich an ihre aufopfernde Weise, ihre Sanftmut und ihre Hilfsbereitschaft. Sie versucht in der Gegenwart Gottes zu leben und sagt oft «Aus Liebe zu Gott» oder «Alles für Jesus» oder «Was Gott will, wie Er will. Möge sein Wille getan werden.»  Sr. Assunta ist die Bekehrung der Sünder ein Anliegen und sie will sich selbst für die Bekehrung der Ungläubigen hingeben. Sie zeigt einen beispielhaften Gehorsam und man bemerkt bei ihr nie das geringste Zögern, einen Befehl auszuführen. Im Jänner 1904 schreibt Assunta ihren Eltern, was sie als Hauptaufgabe ihrer Mission betrachtet:

   

    „Ich bitte den Herrn um die Gnade, die Reinheit der Absicht in der Welt bekannt zu machen, die darin besteht, alles, selbst die gewöhnlichsten Dinge aus Liebe zu Gott zu tun.“

   

    Assunta legt im Februar 1904 ihre ewige Profess ab. Kurz darauf erhält sie ihre Missionssendung nach China, in die gleiche Provinz, wo die ersten Märtyrerinnen FMM ihr Leben hingegeben haben. Im März 1904 fährt sie nach Shanxi, beginnt chinesisch zu lernen, und setzt dort ihr stilles, einfaches, unauffälliges Leben fort.

   

    Die Wintermonate sind sehr streng und im Februar erkrankt ein Kind im Waisenhaus an Typhus. Am 19. März, genau ein Jahr seit ihrer Abreise aus Italien, erkrankt auch Assunta an Typhus. Am 25. März verlangt sie selbst nach der Letzten Ölung. Am 7. April versammeln sich die Schwestern, der Beichtvater der Gemeinschaft und einige chinesische Mädchen um das Bett der sterbenden Assunta. Plötzlich bemerken alle im Raum einen angenehmen Wohlgeruch, der an eine Mischung von Veilchen und Weihrauch erinnert.

   

    Die Nachricht über diesen angenehmen Geruch verbreitet sich schnell. Am folgenden Morgen kommen chinesischen Christen um auch diesen wunderbaren Wohlgeruch zu erleben. Drei Tage lang bleibt dieser Geruch im Haus und verschwindet erst am Tag ihres Begräbnisses, am 9. April zu derselben Stunde, in der sie zwei Tage zuvor verstorben war. Die chinesischen Christen beginnen auf die Fürsprache von Assunta zu beten und werden mit ihren Bitten erhört. Erst jetzt werden die Schwestern auf Assunta aufmerksam, finden ihre Tagebücher und Briefe, entdecken ihre tiefe Christusverbundenheit und ihr Charisma.

 

     8 Jahre nach Assuntas Tod, übersiedelt die Gemeinschaft von Tong Eul Koo nach Tai Yuan Foo, und der Bischof besteht darauf, dass die sterblichen Überreste von Sr. Assunta ebenso verlegt werden. Bei der Exhumierung wird entdeckt, dass ihr Körper unverwest ist. Er bleibt es auch während des ganzes Monats, wo er in der Friedhofskapelle aufgebahrt bleibt.

   

    1932 wird das Dekret zur Einleitung des Seligsprechungsprozesses von Sr. Maria Assunta verkündet. Am 7. November 1954 wird Assunta von Papst Pius XII. seliggesprochen. Ihr liturgischer Gedenktag wird am 7. November gefeiert.

                                                                                                                                                                     

 «Shenti», «Shenti» (Eucharistie)

                                                                                                                                                                     

waren Assuntas letzte Worte. Eucharistie ist für sie Lobpreis und Danksagung und völlige Hingabe an Jesus. Assunta tut jede kleinste Handlung aus Liebe zu Ihm und kann sich ganz Ihm anheimstellen. Selbst bei Dingen, die ihr schwer fallen und ihr viel kosten, kann sie sagen:     «Alles für Jesus».

 

 

 

 

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